15.11.2011 - Die Feuerwehren aus Daugendorf und Riedlingen

üben den Ernstfall

Rauch dringt aus dem Kindergarten in Daugendorf, Personen schreien um Hilfe. Kurz darauf fahren die ersten Feuerwehrfahrzeuge mit Blaulicht und Martinshorn vor. Da muß was passiert sein.
Was am Dienstagabend wie ein gefährlicher Einsatz aussah, war die diesjährige „Alarmübung“ der Feuerwehr Daugendorf, an der auch ein Teil der Feuerwehr Riedlingen teilnahm.
Angenommen war eine Verpuffung im Keller des Kindergartens in Daugendorf. Mehrere Menschen waren noch eingeschlossen und vermisst. Die Kameraden der Feuerwehr Daugendorf wussten, außer dem Kommandanten Dieter Katzenstein nichts von dieser Übung und wurden, wie zu einem richtigen Einsatz auch, durch die Leitstelle Biberach alarmiert. Um die Zusammenarbeit noch zu intensivieren, fuhr die Feuerwehr Riedlingen ebenfalls mit 4 Fahrzeugen zur Übung an.
Als erstes kam die Feuerwehr Daugendorf  an und begann mit der Personensuche im Gebäude.  Kurze Zeit später, wurde sie durch die Feuerwehr Riedlingen unterstützt. Mit der Drehleiter wurden Personen aus dem 1. Obergeschoss gerettet. Zusätzlich gingen weitere Trupps unter Atemschutz ins Gebäude, um bei der Suche zu unterstützen.Nach 20 Minuten waren alle Personen gefunden und gerettet und so konnte man die Übung als beendet erklären.
Bei der Nachbesprechung im Gerätehaus Daugendorf dankte der Riedlinger Kommandant Stefan Kuc  der Feuerwehr Daugendorf für die gute Zusammenarbeit. Kommandant Dieter Katzenstein aus Daugendorf wies darauf hin, wie wichtig diese Übungen sind, da sie auch als Teilortgemeinde immer wieder zu Einsätzen wie diese gerufen werden können. Der Brand auf der Mühlinsel in Riedlingen, bei dem erst kürzlich die Feuerwehr Daugendorf ebenfalls im Einsatz war, wurde als Beispiel aufgezeigt.

 

 
Bericht: Ralph Grünacher / Fotos: Thomas Warnack